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Testergebnis zur neuen Upgrade Version Ehefrau 1.0 von Mikrosaft©
Testergebnis: ungenügend
(Für Sie schmerzvoll getestet hat: Frank H. aus R.)
Wir haben für Sie das seit einigen Wochen erhältliche upgrade Ehefrau 1.0 auf Herz und Nieren getestet. Als anwendernahes Beispiel, haben wir die Testinstallation als Upgrade auf Freundin 5.0 geprüft. Unsere Erfahrungen hierbei waren haarsträubend. Die Applikation verbraucht extrem viel Arbeitsspeicher und beansprucht seit der Installation fast alle Systemressourcen für sich. Bei detailierteren Prüfungen stellte sich herraus, daß das Programm bei unachtsamkeit noch zusätzliche "Child"-Prozesse aufruft und somit noch mehr Ressourcen verbraucht. Außerdem wurde die Applikation extrem betriebsnah programmiert. Sofort nach dem Booten klinkt sich Ehefrau 1.0 in die Kommandostruktur ein und kontrolliert das ganze System. Dies geht so weit, daß andere Programme wie z.B. Skatabend 7.1, Kneipentour 5.0 oder Fahralleinweg 3.1 neben Ehefrau 1.0 überhaupt nicht lauffähig sind. Teilweise wurden vorhergehende Installationen der genannten Programme, während der Installation von Ehefrau 1.0 entfernt. Das System wird bei längerem Betrieb der Software instabil und je nach Systemeigenschaften, häufen sich die "Blue"-Screen's. Eine fliesende Audio wiedergabe wird unmöglich.
Für uns steht fest, daß Ehefrau 1.0 wie ein Virus programmiert wurde und sich entsprechend im System verhält. Erste Hilfeschreie von freiwilligen "Beta" Testern haben uns schon böses Ahnen lassen, daß vor uns stehende (fast vollständig) zerstörte Betriebsystem übertraf alle unsere Befürchtungen. Keines der Phänomene beim Betrieb von Ehefrau 1.0 wurde in der Gebrauchanleitung umschrieben. Die von uns ebenfalls zu testende Hotline konnte nicht beurteilt werden, da die 0190er Rufnummer (725,- Euro je Minute) ständig belegt war.
Ein weiterer Minuspunkt von Ehefrau 1.0 ist, daß das Programm bei der Installation keinerlei Optionen bietet. So kann man nicht entscheiden, ob Zusatzprodukte, wie Schwiegermutter 1.0 oder Schwager 1.2 mitinstalliert werden oder nicht. Mikrosaft hat diese Bereiche fest in sein neues Produkt integriert. Nicht einmal eine spätere Deinstallation dieser Optionen ist möglich. Gar schlimmer noch! Mikrosaft hat gänzlich auf eine Deinstallations-Routine verzichtet! Es scheint für die Herren Programmierer hier unvorstellbar zu sein, eine jemals aufgespielte Ehefrau irgendwann einmal wieder entfernen zu wollen. Einige wichtige Standart-Features hat man bei Ehefrau 1.0 ebenfalls nicht eingepflegt. So funktioniert der ESC-Knopf z.B. nicht (Tastenkombinationen wie Alt+Q oder Alt-X ebensowenig). Auch nicht implementiert wurde Multitaskingfähigkeiten, nach Start, vereinnahmt Ehefrau 1.0 als "Primär-Master-Prozess" 100% für sich. Sogar die System eigene "Mute" Funktion wird von Ehefrau 1.0 einfach übergangen. Eine Audiowiedergabe anderer Task's gelingt nur selten und selbst dann nur kurz. Wichtige Schnittstellen für Applikationen wie Freund 8.2 wurden übersehen und eine Kommunikation mit Ehefrau 1.0 ist unmöglich. Je nach verwendeten Programm Mixturen kahm es in der Versuchsreihe auch zu Verweisen auf Optionale Programmteile von Ehefrau 1.0. Bei dem Versuch eine kleinere Version von "Hobby 2000" zu installieren, meldete uns Ehefrau 1.0 den Bedarf von "Rotes Cabrio Nagelneu 1.0" um den neu auszuführenden Prozess zuzulassen.
Wir raten dringend eine vorhandene Installation von "Freundin" (egal welche Version) nicht Up - zu - Grade'n , obwohl auch dieses Programm nicht ohne Probleme läuft. Hier können Sie jedoch steht's auf eine Nachfolgeversion warten bzw. umstellen, ohne gleich Ihr komplettes System zu riskieren. Bekannte Probleme mit den verschiedenen "Freundin" Versionen sind zum Beispiel auch hier die Installation Routinen. Eine Installation gelingt grundsätzlich nur wenn eine Vorgänger Version von "Freundin" restlos aus dem System entfernt wurde. Der kleinste Verweis im System auf eine vorgänger Version, bringt das gesammte System zum kollabieren, Interrupts und l/O-Ports werden hierdurch anhaltend blockiert. Auch war es unseren Testern bisher nicht möglich zwei verschiedene Versionen gleichzeitig zu installieren. Ein weiteres Problem, welches die meisten Versionen von Freundin haben, ist die lästige Aufforderung, sich doch ein Upgrade auf Ehefrau 1.0 zu besorgen. Dies erscheint, wie bei den meisten Shareware-Programmen, in regelmäßigen Abständen, meistens aber dann, wenn die I/O Ports aktiviert werden. In der erscheinenden Meldung gibt es die Button's "Sofort" - "Später erinnern" und "Nie". Beim Klick auf "Später" quitiert das System dies mit gelegendlichem Absturz und den oben bereits genannten Ausfällen der I/O Ports. Beim Klick auf "Nie" deinstalliert sich das Programm in fast allen Fällen selbst und hinterlässt oft Zerstörerische Spuren im System Kernel oder dessen "Homedirectionary".
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